Starteinstellungen
Bevor Sie mit der Verwendung der Bestandsbuchhaltung und/oder der Verwaltungsbuchhaltung beginnen können, müssen Sie einige Einstellungen im System konfigurieren.
Belegnummernserien/Journale
In dieser Funktion erfassen Sie Belegnummernserien für die Journale, die die Bestandsbuchhaltung betreffen, d. h. Belegnummernserien für Bestandsbuchhaltungsjournale und Preisänderungsjournale.
Wenn die Option Management Accounting verwendet wird, müssen Sie auch Belegnummernserien für das Fertigungsauftragsjournal, das Berechnungsdifferenzjournal und möglicherweise auch für das Rechnungsjournal registrieren (wenn COGS über die Buchungsmethode erfasst wird und nicht im regulären Kundenrechnungsjournal).
Im obigen Beispiel wird das Management Accounting verwendet, aber COGS wird im regulären Kundenrechnungsjournal im Modul Verkauf erfasst.
Systemeinstellungen
Es gibt auch eine Reihe von Systemeinstellungen für die Bestandsbuchhaltung und die Verwaltungsbuchhaltung. Diese Einstellungen finden Sie unter der Rubrik Management Accounting, unter dem Reiter Accounting in der Funktion Systemeinstellungen.
Lesen Sie mehr über jede Systemeinstellung im Thema Management-Accounting in der Online-Hilfe für die Systemeinstellungen.
Auf der Registerkarte Einkauf finden Sie einige Systemeinstellungen zur Buchung von Preisunterschieden bei der endgültigen Erfassung der mit der Bestellung verknüpften Lieferantenrechnung:
Aktivieren Sie die Buchung der Preisdifferenz und geben Sie eine Preisalternative dafür ein. Die empfohlene Option ist der Standardpreis bei der Ankunft.
Lesen Sie mehr über diese Systemeinstellungen im Thema Kreditorenbuchhaltung in der Online-Hilfe für die Funktion Systemeinstellungen.
Unter der Registerkarte Bestand müssen Sie die folgenden Systemeinstellungen überprüfen:
Die obige Systemeinstellung gilt, wenn die Option Management-Accounting verwendet wird. Normalerweise sollte dies auf Gestartet eingestellt sein.
Lesen Sie mehr über die obige Systemeinstellung im Thema Teil in der Online-Hilfe für die Funktion Systemeinstellungen.
Die obige Systemeinstellung sollte auf Ursache und Buchung gesetzt werden, wenn es möglich sein soll, eine Buchung im Zusammenhang mit der Berichterstattung der direkten Bestandsberichterstattung zu erfassen.
Verwenden Sie das Journal nicht für die direkte Bestandsberichterstattung, wenn Sie diese Systemeinstellung auf Ursache und Buchung konfiguriert haben.
Lesen Sie mehr über die obige Systemeinstellung im Thema Direkte Bestandsmeldung in der Online-Hilfe für die Funktion Systemeinstellungen.
Unter der Registerkarte Vertrieb müssen Sie die folgenden Systemeinstellungen überprüfen:
Die obere Systemeinstellung sollte normalerweise auf Ja eingestellt sein. Wenn Sie jedoch die Option Management Accounting verwenden und über diese COGS erfassen, dann sollte diese Systemeinstellung auf Nein gesetzt werden, da sonst die COGS doppelt erfasst werden. Sie können die Preisalternative auswählen, die bei der Berechnung von ZAHNRÄDERN für P-Teile sowie M-Teile verwendet werden soll. Die empfohlene Preisalternative ist der Standardpreis bei Lieferung.
Erfahren Sie mehr über die oben genannten Systemeinstellungen im Thema Rechnungsstellung in der Online-Hilfe für die Funktion Systemeinstellungen.
Buchungsmatrix
In der Funktion Buchungsmatrix erfassen Sie bei der Rechnungsstellung Konten, die DIE Buchung von COGS betreffen. Dies wird unter der Registerkarte Verkaufskonto eingegeben. Die Systemeinstellung Materialkosten für verkaufte Waren bei Rechnungstellung buchführen muss aktiviert sein. Als Materialkonto wird normalerweise das Kostenkonto für COGS verwendet. Als Konto für den Bestand wird in der Regel das Verrechnungskonto für die Lieferung eingetragen (dieses Konto wird bei der Lieferung belastet und bei der Rechnungsstellung gutgeschrieben). Diese Konten sollten für Warengruppen eingegeben werden, die Waren betreffen, die auf Lager gehalten und an Kunden geliefert werden. Wenn die Option Management Accounting verwendet wird und COGS dort erfasst wird, müssen die folgenden Konten nicht hier eingegeben werden, sondern werden stattdessen in das Verfahren Registerbuchungsmethode eingegeben.
In dieser Funktion erfassen Sie auch Konten zur Buchung von Preisdifferenzen bei der Verknüpfung von Lieferantenrechnungen. Dies wird unter der Registerkarte Einkaufskonto eingegeben. Die Systemeinstellung Preisdifferenzen bei Rechnungserfassung buchführen muss aktiviert sein. Als Konto für den Einkauf wird in der Regel das Verrechnungskonto für die Ankunft eingetragen (dieses Konto wird bei der Ankunft gutgeschrieben und bei der Rechnungserfassung belastet). Als Konto für die Preisdifferenz wird normalerweise das Kostenkonto für Preisdifferenzen eingegeben. Diese Konten sollten für Warengruppen eingegeben werden, die Material betreffen, das auf Lager ist und von Lieferanten gekauft wird.
Das Preisdifferenzkonto sollte für Produktgruppen konfiguriert werden, die Unteraufträge betreffen, wenn Sie geplante Unterauftragskosten in WIP erfassen. Bei der Buchung von gemeldeten Lohnbearbeitungskosten sollte die Preisdifferenz nur für Warengruppen erfasst werden, die den Einkauf von Waren betreffen.
Hier können Sie auch Konten für die Buchung der direkten Bestandsberichterstattung eingeben. Die Systemeinstellung Ursache/Buchung in der Prozedur "Direkte Lager-Berichterstattung" muss auf "Ursache" und "Buchung" gesetzt werden.
Kontenplan
Im Kontenplanverfahren sollten Sie die Auftragsnummer für die Konten, bei denen das System die Auftragsnummer buchen soll, auch auf der Auftragsnummer im Hauptbuch markieren, z. B. auf Saldokonten, die abgeglichen werden sollen. Die Spezifikation sollte für die Konten aktiviert werden, bei denen das System zusätzliche Details in den Belegzeilen im Hauptbuch buchen soll, z. B. die Teilenummer.