Sanktionsliste

Die einzigen Benutzer, die standardmäßig Zugriff auf dieses Verfahren haben, sind diejenigen mit einer der folgenden Rollen: Finanzmanager, Finanzassistent oder ERP-Manager.

Das Verfahren ist eine Option für Unternehmen, die mit Verschlusssachen, Verteidigungsgeheimnissen usw. umgehen. Diese Unternehmen können hier Informationen zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern gegen Sanktionslisten in Bezug auf Finanzkriminalität und Terrorismus abgleichen. Der Zweck besteht darin, sicherzustellen, dass die Unternehmen nicht mit Personen auf diesen Listen im Geschäft sind oder Mitarbeiter haben, die auf diesen Sanktionslisten stehen.

In Deutschland ist es für alle Unternehmen obligatorisch, diese Kontrollen durchzuführen.

Es gibt Unterstützung für Sanktionslisten, die von der EU, den Vereinten Nationen, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und den USA erstellt wurden. Diese Listen können aktiviert, geladen und aktualisiert werden, indem Sie ein Plugin namens Sanktionslisten auf der Registerkarte Export in der Funktion Einstellungen für Export/Import verwenden. In diesem Plugin wählen Sie aus, welche der Sanktionslisten aktiviert werden soll, und konfigurieren den Pfad und den Dateinamen, wo die Sanktionslisten beim Herunterladen gespeichert werden sollen. Dort konfigurieren Sie auch eine Levenshtein-Distanz. Dies bezieht sich darauf, wie groß die Toleranz sein sollte (in Anzahl der Zeichen), um eine Übereinstimmung zu erhalten, z. B. für falsch geschriebene Wörter.

Jede aktivierte Sanktionsliste wird in dieser Funktion auf einer separaten Registerkarte angezeigt. Es gibt drei verschiedene Listenarten im Verfahren, um Daten für Kunden, Lieferanten und Personal anhand der Sanktionslisten zu überprüfen. Siehe unten.

In diesem Verfahren gibt es auch eine Registerkarte, auf der Sie eine Whitelist erstellen und speichern können, die aus verschiedenen Namen und Wörtern besteht, die als OK gelten, auch wenn sie in einer der Sanktionslisten vorkommen könnten. Dies bedeutet, dass, wenn ein auf der Whitelist aufgeführtes Wort oder ein Name beispielsweise in einer Notiz/einem Kommentar zu einer Kundenreferenz gefunden wird, dieser Datensatz vom Abgleich ausgenommen wird.

Die in den Listen im Verfahren gefundenen Übereinstimmungen können in Excel, PDF, CSV, Word oder Zwischenablage in Windows exportiert werden, um sie weiterzuverarbeiten oder an die betroffenen Behörden zu melden. Sie führen den Export über die Schaltfläche Exportieren in der Symbolleiste der Funktion durch.